Eine Städtereise in die Elbmetropole Dresden, eine der schönsten Städten Deutschlands, kann Ihre Klassenfahrt zu etwas ganz Besonderen werden lassen.
Inmitten der reizvollen Elblandschaft gelegen, hat die sächsische Landeshauptstadt ihren Besuchern viel Sehenswertes zu bieten. Historische Baudenkmale wie der Dresdner Zwinger, die Frauenkirchen und die Semperoper bestimmen das Bild der Stadt. Für Jugendreisen bietet sich ein Besichtigung der zahlreicheichen historischen Stätten, wie auch der modernen Regierungsgebäude der heutigen Bundesrepublik an.
Ankunft in Dresden am frühen Nachmittag. Zimmerbezug und Gelegenheit für einen ersten Spaziergang im Zentrum von „Elbflorenz”.
Die Stadtführung beginnt mit einem Rundgang durch die historische Altstadt von Dresden, vorbei am Altmarkt, Frauenkirche, Fürstenzug, Residenzschloss, Hofkirche, Semperoper und Zwinger. Anschließend fahren Sie mit dem Bus über die Elbe und besichtigen die sog. Neustadt von Dresden. Nachmittags Führung in der Semperoper oder Besuch der Frauenkirche mit Aufstieg auf die Aussichtsplattform in 67 m Höhe (erfordert Kondition und festes Schuhwerk).
Dieser Tag wird den Museen der sächsischen Hauptstadt gewidmet. Unbedingt sehenswert sind die Gemäldegalerie Alte Meister und natürlich die Schätze Augusts des Starken im Neuen und im Historischen Grünen Gewölbe. Für Natur- und Technikinteressierte bieten sich der Mathematisch-Physikalische Salon im Zwinger, die Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen oder das Hygienemuseum an.
Wie wäre es mit einem Ausflug per Schiff oder Bus in die Sächsische Schweiz oder einem Abstecher nach Meißen? Auch die Moritzburg ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Heimreise gleich nach dem Frühstück oder nach einem letzten Bummel durch die sächsische Hauptstadt.
Zentral gelegenes Jugendgästehaus in der Nähe des Bahnhofs. Alle Zimmer sind mit Dusche, WC und TV ausgestattet. Das Frühstück wird in Buffetform serviert.
Die Frauenkirche Dresden blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Bereits die verschiedenen Vorgängerkirchen waren der Mutter Gottes geweiht und trugen den Namen Frauenkirche. Im 18. Jahrhundert entstand dann der berühmte Kuppelbau George Bährs, der 200 Jahre das Stadtbild Dresdens prägte. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche zerstört. Ihre Ruine verblieb als Mahnmal im Herzen der Stadt. Am 30. Oktober 2005 wurde der Wiederaufbau abgeschlossen.
Seit September 2004 präsentiert das „Neue Grüne Gewölbe” im 1. Obergeschoss des Westflügels des Schlosses etwa 1080 Exponate von der Renaissance bis zum Klassizismus. Der Rundgang durch die 10 Räume umfasst zahlreiche Hauptwerke der Sammlung, darunter das Goldene Kaffeezeug, der Hofstaat des Großmoguls und die Elfenbeinfregatte mit ihren hauchdünn geschnittenen Segeln, aber auch die überaus kostbare Hutagraffe mit dem Grünen Diamanten und der mit 185 Gesichtern beschnitzte Kirschkern.
Zum 800jährigen Stadtjubiläum Dresdens 2006 öffnete das „Historische Grüne Gewölbe” im Erdgeschoss des Westflügels des Schlosses für Besucher seine Pforten. In diesen Räumlichkeiten realisierte von 1723 bis 1730 August der Starke seine Vision vom barocken Gesamtkunstwerk als Ausdruck von Reichtum und absolutistischer Macht. Umfangreiche Restaurierungen und Teilrekonstruktionen lassen das Raumgefüge in neuem Glanz erstrahlen.
Das Museum wurde 1912 von dem Dresdner Unternehmer und Odol-Fabrikanten Karl August Lingner gegründet. Diese Einrichtung war als Informationsstätte gedacht und sollte auch den Gesundheitszustand der ärmeren Bevölkerung verbessern. Heute ist es in Europa ein einzigartiges Wissenschaftsmuseum welches den Menschen mit seinem Körper in der Wechselwirkung mit der Umwelt erforscht.
Der Dresdner Zwinger ist ein Meisterwerk der barocken Baukunst und entstand zwischen 1710 und 1728. Ursprünglich als Orangerie geplant, entwickelte sich der Zwinger unter August dem Starken zum Zentrum der höfischen Fest- und Repräsentationskultur. Heute befinden sich in den Gebäuden des Zwingers verschiedene Museen. Z.B. die Gemäldegalerie Alte Meister unter anderem mit Werken von Albrecht Dürer, Raffael und Tizian.
In einem ehemaligen Gasspeicher ist das Panorama Dresdens von 1756 zu sehen. Dabei wird der Besucher gedanklich auf den Turm der Hofkirche gestellt, denn dieser Standort ermöglicht einen weit schweifenden Blick über die barocke Stadt, wie sie Mitte des 18. Jahrhunderts ausgesehen hat.
Unter der Brühlschen Terrasse liegt die Festung Dresden und ist somit der älteste bekannte Stadtteil aus der Zeit der Renaissance. Bis 1992 wurde diese Festungsanlage freigelegt und als Museum eröffnet. Später wurde die Anlage weiter ausgebaut und um Vortragsräume und Konzertsäle erweitert.
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