Israel bietet vor allem Pilgerreisenden und Bildungsreisenden eine Vielzahl historischer Schätze zum Entdecken.
Dieses Land spielt eine zentrale Rolle in der christlichen, der jüdischen und der islamischen Weltreligion. Jerusalem ist die Hauptstadt des Staates Israels und befindet sich zwischen dem Mittelmeer und dem toten Meer.
Sie ist für alle Christen eine beispiellos biblische Stadt. Der biblischen Überlieferung nach zu Folge ist sie Ort der Leidensgeschichte, der Kreuzigung und der Auferstehung von Jesus Christus. In Jerusalem sollten Pilgerreisende und Bildungreisende unbedingt den berühmten Tempelberg, den Felsendom mit seiner prachtvollen goldenen Kuppel und die Grabeskirche besichtigen. Jerusalem ist geschichtlicher und kultureller Hinsicht eine enorm wertvolle Stadt.
Um diese historisch religiöse Vergangenheit zu erhalten, wurde die Altstadt bereits 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Besonders sehenswert ist auch die Stadt Bethlehem. Sie gilt der Überlieferung nach als der Geburtsort von Jesus Christus. Auf der wahrscheinlich genauen Position der Geburtsstätte wurde im Jahre 333 nach Christus die Geburtskirche errichtet. Direkt gegenüber steht die ebenfalls sehr interessante und prachtvoll verzierte Omar-Moschee.
Der See Genezareth, in Norden Israels gelegen, spielt eine weitere, bedeutende Rolle im Neuen Testament der christlichen Religion. Viele Geschichten der Evangelien spielten sind hier ab. Das Gebiet um den See war ein Zentrum des Wirkens Jesu. Aufgrund seiner Vielzahl spiritueller Plätze besuchen jährlich tausende Wallfahrer im Rahmen einer Pilgerreise nach Israel seine malerische Gegend. Der See Genezareth ist zudem das größte Wasserreservoir des Staates Israel.
Das tote Meer ist ein weiteres, sehr beliebtes Reiseziel bei einer Bildungsreise nach Israel. Das Meer ist eigentlich ein See, der vom Fluss Jordan gespeist wird und zu den salzhaltigsten Seen der Erde zählt. Das tote Meer wird schon seit langer Zeit von zahlreichen Badegästen besucht, und bildet für das Land eine wichtige touristische Einnahmequelle. Eine eindrucksvolle Stadt in der Nähe des toten Meer ist Jericho. Sie liegt an einer sehr alten Handels- und Karawanenstrasse am Fluss Jordan.
Zahlreiche Ausgrabungen belegen, daß es sich hierbei um die älteste Stadt der Welt handeln könnte. Als weitere Sehenswürdigkeit in der Nähe des toten Meers gelten die Höhlen von Qumran. Die Höhlen wurden in der jüngeren Vergangenheit durch die wieder entdeckten Schriftrollen vom Toten Meer oder Schriftrollen von Qumran bekannt. Sie beinhalten wissenschaflich sehr wertvolle, bislang unbekannte Apokryphen und werden auf das 3 Jhd. vor Christus und das 1 Jhd. nach Christus datiert.
Eine weitere, geschichtlich tief verwurzelte Stadt ist Nazaret, im Norden des Landes gelegen. Die besondere Bedeutung von der Stadt liegt bis heute darin, dass es für Christen als Heimatort und Vaterstadt von Jesus gilt. Heute gehört die Stadt Nazaret zu den wichtigsten Pilgerstätten des Heiligen Landes und wird jährlich von vielen Pilgerreisenden besucht.
Der Erhalt dieser einzigartigen Kulturvielfalt und der künstlerischen Kreativität ist in Israel Staatsauftrag. Sie wird von der Regierung und auch von vielen nationalen und internationalen Stiftungen gestützt und gefördert. Die hohe Anzahl an spirituellen Pilgerstätten von drei Weltreligionen lockt jährlich tausende Kulturbegeisterte, Touristen und Teilnehmer einer Studienreise nach Israel an.
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