Florenz

Klassenfahrt Florenz - in der Wiege der Renaissance

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Stadtführung: Florenz und seine Highlights
Stadtführung quer durch Florenz. Gerne auch als Themen- und Stadtteilführung.
Pro Gruppe: ab € 165,00
Stadtteilführung oder ThemenführungStadtteilführung oder Themenführung
Soll es eine Führung durch einen bestimmten Stadtteil oder für ein bestimmtes Thema sein? Kein Problem. Teilen Sie uns einfach Ihre Wünsche mit.
Pro Gruppe: ab € 165,00
Galleria dell‘ Accademia
Hauptattraktion der Accademia ist das Original des 5,17 m hohen David. Aber auch Michelangelos Sklaven und die größte europäische Sammlung spätgotischer Malerei gibt es zu sehen.
Eintritt für Schüler: gratis (bei vorheriger Anmeldung als Schulklasse)
Uffizien
Eines der ältesten Museen der Welt. Es wurde von Cosimo I de‘ Medici als Verwaltungsgebäude des Großherzogtums Toskana geplant. Der Museumsname „Uffizien“ entspricht der ursprünglichen Bestimmung des Gebäudes („Uffici“ = Büros). Heute beherbergen die Uffizien eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt.
Eintritt für Schüler: gratis (bei vorheriger Anmeldung als Schulklasse)
Palazzo Pitti
Ursprünglich durch den Kaufmann Luca Pitti erbaut, wurde der Palast später zum Hauptsitz der Familie Medici. Heute beherbergt der Palazzo verschiedene Museen und Ausstellungen.
Eintritt unter 18 Jahre: gratis
Dombaumuseum
Bereits 1891 gegründet, dreht sich hier alles um den Bau des Doms. Im Mittelpunkt stehen die alte Fassade des Doms, Türen und Silberaltar des Baptisteriums sowie eine Ausstellung über den Kuppelbau.
Eintritt für Schüler: ab € 4,00
Palazzo Vecchio
Der ehemalige Palazzo della Signoria war im Mittelalter der Sitz des Stadtparlaments des Stadtstaates Florenz – später zusätzlich Wohn- und Regierungssitz der Medici. Absolut sehenswert sind der „Saal der Fünfhundert“ in der 1. Etage und die Repräsentationssäle der Medici im 2. Stock.
Eintritt unter 18 Jahre: gratis; Erwachsene: ab € 10,00
Palazzo del Bargello
Zunächst Sitz des Stadtkommandanten und Bürgermeisters wurde der Palazzo später zum Stadtgefängnis und Sitz des Polizeihauptmanns (=Bargello). Heute erwarten Sie einmalige Skulpturen in dem burgähnlich erbauten Palast aus dem 13. Jahrhundert.
Eintritt pro Person: ab € 4,50
Palazzo Medici-Riccardi
Zunächst im Besitz der Medicis wurde der Palazzo 1659 an den Grafen Riccardi verkauft. Sehenswert ist die Haus- und Privatkapelle der Medici mit den Landschaftsfresken von Benozzo Gozzoli.
Eintritt unter 18 Jahre: gratis; Erwachsene: ab € 10,00
Museo Galileo
Das Museum zeigt die Geschichte und Entwicklung der Wissenschaft der letzten 500 Jahre anhand von Forschungsinstrumenten.
Eintritt Schüler und Studenten: ab € 5,00
Leonardo da Vinci Museum
Hier sind Nachbauten von Maschinen zu sehen, die Leonardo da Vinci entwickelt hat. Dazu gehörten eine „Flugmaschi-ne“, der Vorläufer eines Hubschraubers, Mähmaschinen, Panzer, Schiffsschrauben und vieles mehr.
Eintritt Schüler und Studenten: ab € 5,00
Duomo Santa Maria del Fiore
Der Dom von Florenz besticht durch seine Marmorvertäfelung an der Außenseite. Im Gegensatz dazu ist das Innere eher karg gehalten. Ein Erlebnis mit traumhaftem Panoramablick ist die Besteigung der Kuppel oder des Glockenturms.
Eintritt: gratis
Battistero San Giovanni
Das Battistero, also die Taufkirche neben dem Dom, ist ca. 300 Jahre älter als der Dom. Der Innenraum des Oktagons besticht durch seine Mosaike aus dem 12. Jahrhundert.
Eintritt Schüler und Studenten: ab € 4,00
Basilica Santa Croce di Firenze
Die Basilica Santa Croce ist eine der größten und bedeutendsten Franziskanerkirchen Italiens. Heute hat die Klosterkirche zusätzlich die Funktion eines Pantheons. U.a. fanden Machiavelli, Michelangelo und Galilei ihre letzte Ruhestätte.
Eintritt für Schüler: ab € 4,00 (bei vorheriger Anmeldung als Schulklasse)
Basilica di Santa Maria Novella
Die Basilica di Santa Maria Novella ist die Klosterkirche des Dominikanerordens und berühmt für die Freskenzyklen mit Porträts von Florentiner Bürger. Die bekannteste Darstellung ist das Dreifaltigkeitsfresko von Massaccio.
Eintritt für Schüler: ab € 4,00 (bei vorheriger Anmeldung als Schulklasse)
Basilica San Miniato al Monte
Die ehemalige Benediktinerabtei gilt als eine der schönsten Kirchen Italiens und trägt den päpstlichen Ehrentitel „Basilica Minore“.
Eintritt: gratis
Basilica di Santo Spirito
Die Klosterkirche des Augustinerordens zeigt sich mit einem schlichten Äußeren und besticht als Renaissancejuwel im Inneren. Nicht umsonst trägt sie den Ehrentitel „Basilica Minore“.
Eintritt Schüler und Studenten: ab € 4,00
Basilica di San Lorenzo
San Lorenzo ist eine der vielen Kirchen in der Stadt, die für sich beanspruchen, die älteste zu sein. Als Pfarrkirche der Medici wurde ein altes romanisches Gebäude erneuert und Stück für Stück vergrößert. Im 17. Jahrhundert kam ein Mausoleum für die Familie Medici hinzu: die Cappella dei Principi.
Eintritt: ab € 6,00
Bibliotecca Laurenziana
In einem Nebengebäude der Basilica San Lorenzo befindet sich die Bibliothek Laurenziana, in welcher sich die wichtigste Sammlung antiker Bücher Italiens befindet.
Eintritt Basilika und Bibliothek: ab € 8,50
Medicikapelle (Cappella dei Principi)
Die Grablege befindet sich im Kuppelanbau der Basilica und ist vollständig mit Halbedelsteinen ausgekleidet.
Eintritt Schüler: ab € 7,00
Orsanmichele
Zunächst Markthalle, Getreidespeicher und Andachtsraum in einem, wurde im 14. Jahrhundert aus der Markthalle im Erdgeschoss eine Kirche mit einem monumentalen gotischen Tabernakel.
Eintritt: gratis
Piazza Signoria
Der Ausdruck „Signoria“ bezeichnet die Herrschaft des oder der Herren im weltlichen Sinn. Die Ratsversammlung der Republik Florenz wurde im Mittelalter „Signoria“ genannt. Früher wie heute ist dieser Platz der Mittelpunkt von Florenz. Sehenswert sind die Skulpturen in der Loggia dei Lanzi gleich neben dem Haupteingang des Palazzo Vecchio.
Piazzale Michelangelo
Verpassen Sie nicht diesen herrlichen Ausblick über Florenz! Tipp: Gehen Sie noch einige Schritte weiter bis zum Vorplatz der Basilika San Miniato al Monte. Der Ausblick ist noch beeindruckender und Sie können gleich eine der schönsten Kirchen Italiens besichtigen.
Pisa
Der berühmte Schiefe Turm von Pisa ist natürlich eine der Hauptattraktionen der Toskana. Man sollte aber auch für die weiteren Sehenswürdigkeiten auf dem Campo dei Miracoli genug Zeit einplanen: der Dom, die Taufkapelle und der Camposanto, ein mittelalterlicher Friedhof, sind ebenfalls sehr sehenswert.
Parkplatzgebühren für Reisebusse: ab € 200,00 (50% Ermäßigung für Schülergruppen)
Lucca
Lucca ist eine der bedeutendsten historischen Städte der Toskana. Das mittelalterliche Stadtbild ist bestens erhalten und erweckt den Eindruck, als hätte sich in den Straßen und Plätzen seit Jahrhunderten nichts geändert. Auf der 4,2 km langen Stadtmauer kann man die Altstadt fast komplett zu Fuß umrunden. Natürlich bietet die schöne Stadt interessante Sehenswürdigkeiten wie herrliche Kirchenbauten, faszinierende Kunstsammlungen und Museen.
Ermäßigte Einfahrtsgebühr für Reisebusse: € 105,00
Vinci
Etwa 40 km westlich von Florenz befindet sich das Städtchen Vinci, das natürlich durch seinen Sohn Leonardo berühmt geworden ist. Man kann das Geburtshaus und ein Museum besichtigen.
Eintritt Museum für Schüler: ab € 5,00; Eintritt Geburtshaus: gratis
Siena
Mit der Piazza del Campo verfügt Siena über einen der schönsten Plätze der Welt. Die Stadt hat sich ihr mittelalterlich-gotisches Flair erhalten. Dies zeigt sich vor allem in den schmalen Gassen, den vielen engen Treppen, verträumten Plätzen und charakteristischen Häusern aus rotgebrannten Ton.
San Gimignano
Die von den Geschlechtertürmen geprägte Silhouette des „Manhattan der Toskana“ grüßt den Besucher schon von weitem. Sehenswert sind auch die Piazza del Duomo, das ausgezeichnete Kunstmuseum und die mit Fresken geschmückten Kirchen Sant’Agostino und Collegiata.
Einfahrtsgebühr für Reisebusse: ab € 80,00
Carrara
Die Stadt am Fuße der Apuanischen Alpen verdankt ihren Weltruhm dem Marmor, der schon viele Bildhauer zu bedeutenden Werken inspiriert hat. Bei einer Führung in den Steinbrüchen erfährt man alles Wissenswerte rund um den weißen Stein. Das bedeutendste Bauwerk, das man in der Stadt Carrara bewundern kann, ist mit Sicherheit der Dom, dessen Errichtung gut 300 Jahre in Anspruch genommen hat. Der Hauptplatz namens Piazza Alberica ist von farbenfrohen mittelalterlichen Häusern umgeben.
Eintritt für Schüler: ab € 4,50
Cinque Terre
Auf einer Länge von ca. 12 Kilometern erstreckt sich ein Küstenstreifen, welcher über Wanderwege fünf Dörfer (Cinque Terre) verbindet. Die Region ist als Nationalpark geschützt und wurde 1997 zusammen mit Portovenere zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Eintritt für Schüler: ab € 4,50
Pistoia
Die Stadt ist weniger bekannt als Florenz oder Lucca, doch bietet sie alles, was man sich von einer toskanischen Stadt erträumt: eindrucksvolle Baudenkmäler, italienisches Dolce Vita und pittoreske Mittelalter-Gässchen. Sehenswert sind z. B. der Campanile, eine Taufkapelle aus dem 14. Jh., der Dom mit dem Silberaltar oder die Kirche Sant’Andrea.
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Busreise
  • Nachtfahrt bei der Anreise
  • Nachtfahrt bei der Rückreise
  • 3x Übernachtung
  • 3x Frühstück
  • Bettwäsche
  • 6 Tage komfortabler Fernreisebus
  • alle Ausflugskilometer vor Ort
  • ½-tägige Stadtführung
  • Freiplatzregelung nach Kundenwunsch
  • 24 Stunden Notruf
Preis ab € 249,00 pro Person
Bahnreise
  • Nachtfahrt/Bahn bei der Anreise
  • Nachtfahrt/Bahn bei der Rückreise
  • 3x Übernachtung
  • 3x Frühstück
  • Bettwäsche
  • ½-tägige Stadtführung
  • Freiplatzregelung nach Kundenwunsch
  • 24 Stunden Notruf
Preis ab € 289,00 pro Person
Flugreise
  • 4x Übernachtung
  • 4x Frühstück
  • Bettwäsche
  • Flug z.B. mit Eurowings
  • 2x Flughafentransfer
  • ½-tägige Stadtführung
  • Freiplatzregelung nach Kundenwunsch
  • 24 Stunden Notruf
Preis ab € 299,00 pro Person

Programmvorschlag für Ihre Klassenfahrt nach Florenz

1. Tag: Anreise
Anreise mit einem Zwischenstopp in Verona, kurze Besichtigung der Stadt der Opernfestspiele und des berühmtesten Liebespaares der Welt. Weiterfahrt nach Florenz, Zimmerverteilung und Abendessen.
2. Tag: Highlights Florenz
Die halbtägige Stadtführung startet bei der Kirche Santa Maria Novella, weiter geht es zur Piazza del Duomo, Palazzo Vecchio, den Uffizien und über die Ponte Vecchio bis zum Palazzo Pitti mit seinen wunderschönen Gärten. Für den Besuch der Uffizien empfehlen wir unbedingt eine Vorreservierung, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Interessant wäre z. B. auch der Besuch der Galleria dell’Accademia, der Musei di Palazzo Pitti oder des Museo Archeologico… .
3. Tag: Pisa
Wenn man nur einen kurzen Besuch in Pisa einplant, sollte man sich den Hauptplatz mit Baptisterium, Campanile („Schiefer Turm”), Camposanto (Friedhof) und den Dom, das größte Bauwerk der Pisaner Romanik, ansehen. Am Nachmittag Fahrt ans Meer oder Abstecher nach Lucca und Besichtigung der schönen mittelalterlichen Stadt.
4. Tag: Florenz (oder eine Exkursion nach Siena?)
Heute geht der Ausflug in die „gotische Stadt der Toskana” – nach Siena. Hier können Sie auf eigene Faust oder mit einem Stadtführer den berühmten Dom und die vielen kleinen Gassen erkunden. Auf der Rückreise Besuch der Stadt San Gimignano, das „Manhattan der Toskana”.
5. Tag: Heimreise
Heimreise auf direktem Weg oder nach einem kleinen „Umweg” über Vinci und Besuch des Museums des großen Leonardo.
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Beachten Sie bitte auch den Bereich „Zusatzleistungen“ (gleich unter der Hotelauswahl) auf dieser Seite. Er enthält viele weitere und nützliche Tipps für die Programmgestaltung Ihrer Klassenfahrt nach Florenz.

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Florenz Highlights

Die Anziehungskraft von Florenz ist gerade auch für Schulklassen ungebrochen. Eine Klassenfahrt nach Florenz bietet Schülern aufregende Begegnungen mit Kunst und Kultur aus der Hochblüte der Renaissance, aber auch einen Blick auf den Schauplatz teils blutiger Machtkämpfe des Adels, allen voran auf die Medici.

Schüler werden sich zugleich begeistern am heutigen Flair und der lebendigen italienischen Lebensart des modernen Florenz. Für eine Schüler-Städtereise nach Florenz spricht besonders der Umstand, dass die gesamte Stadt mit all ihren Highlights leicht zu Fuß erobert werden kann.

Über den Dächern von Florenz

  • Einen überwältigenden Überblick über das gesamte Stadtbild von Florenz erhält man auf dem Piazzale Michelangelo – dem wohl beeindruckendstem Aussichtsplatz von Florenz. Die Mitte des Piazzale beherrscht eine Bronzekopie des berühmten David von Michelangelo, der gelassen seinen Blick schweifen lässt über die Dächer und Kuppeln von Florenz, den Lauf des Flusses Arno verfolgt bis hinüber nach Fiesole . Florenz ehrte 1875 mit diesem Platz Michelangelo zu seinem 400. Geburtstag.
  • Nicht weit ist es zur ältesten Kirche von Florenz, zur Basilika San Miniato al Monte. In weißem und grünem Marmor schimmert ihre Fassade. Der Gründungslegende nach hat sich bis zu dieser Stelle der heutigen Basilika einst der Eremit Minias nach seiner Hinrichtung geschleppt, sein abgeschlagenes Haupt in Händen.

Über einen romantischen Weg gelangt man zum Forte di Belvedere, der Befestigungsanlage, die die Medici unter Michelangelos Bauleitung um 1590 errichten ließen als Symbol ihrer Macht. Noch einmal genießt man einen weiten Blick über Florenz und macht sich dann auf den Weg zurück ins Zentrum.

Vom Dom Santa Maria del Fiore zum Palazzo Pitti

  • Mit fast ungläubigem Staunen steht man vor der Pracht von Santa Maria del Fiore und weiß schier nicht, worüber man am meisten staunen soll: Über die strahlend helle prunkvolle Marmorverkleidung in zart leuchtenden Farben, über die reiche Gliederung der Fassade mit ihrem überreichen Figurenschmuck, über den eleganten, frei stehenden Glockenturm oder über die gewaltige Kuppel (mit einer Spannweite von 41 m). Kuppel und Campanile kann man auch besteigen. Vor allem die 114 m hohe Kuppel ist Ergebnis kühnster Ingenieurskunst. Brunelleschi war der Baumeister, der diese gewagte Konstruktion aus sich gegenseitig stützenden Schalen verwirklichte. Ihm zur Seite stand als Baumeister Lorenzo Ghiberti.
  • Direkt neben dem Dom liegt, mit ebenso eleganter Marmorfassade, das Baptisterium, das mit seinem achteckigen Grundriss an eine frühchristliche Taufkirche erinnert. Ghiberti – Sieger einer Ausschreibung unter sieben Künstlern - schuf die weltberühmten Bronzetüren des Nordportals, der „Porta del Paradiso“, an denen er fast 30 Jahre arbeitete. Auf 10 vergoldeten Platten werden Szenen aus dem alten Testament in großer Plastizität erzählt.
  • Im Inneren des Baptisteriums blickt man hinauf in die Kuppel mit Mosaiken auf goldenem Hintergrund mit Darstellungen des Jüngsten Gerichts, des Paradieses und der Hölle, im Zentrum Christus als Weltenrichter.
  • Die Piazza della Signoria spielt in Florenz als wichtigster Platz und Herz der Stadt eine zentrale Rolle und hat wechselvolle Entwicklungen erlebt. Der elegante, weiträumige Platz wird beherrscht vom „Palazzo Vecchio“ mit seiner geschlossenen, erhabenen Front. Seinen Eingang bewacht Michelangelos' David (eine Kopie, das Original ist heute durch Umweltbelastungen zu sehr gefährdet). Der Regierungspalast (oder „Signoria“) spiegelt die dramatische Geschichte von Florenz wider – zu verfolgen bei einem Rundgang durch das Innere des Palastes. Besonders beeindruckend der riesige „Saal der Fünfhundert“, dem Sitzungssaal des Florentiner Rates mit seinen Wandgemälden und Marmorstatuen und mit seinen gewaltigen Ausmaßen von 54 x 23 m.
  • Vorbei an den Arkaden der „Loggia dei Stanzi“ mit dramatischen Skulpturen aus der antiken Mythologie (Perseus mit dem abgeschlagenen Haupt der Medusa oder der Raub der Sabinerinnen) schlendert man durch die Piazzale degli Uffizi, flankiert von den beiden durch ihre harmonische Architektur beeindruckenden Flügelbauten der Uffizien, zum Ufer des Arno und erreicht die berühmteste Brücke von Florenz.
  • Die „Ponte Vecchio“ – zu jeder Tageszeit herrscht hier reges Treiben. Sie ist mehr als nur eine Brücke, sondern vielmehr eine glitzernde Ladenstraße, an der – Geschäft an Geschäft – die Florentiner Juweliere ihre Kostbarkeiten präsentieren. Gold, Silber und Edelsteine für jeden Geschmack und für (fast) jeden Geldbeutel. Die ersten Ladenbauten entstanden wohl schon im 13. Jahrhundert. Über die Ponte Vecchio gelangt man zur bombastischen Palastanlage des Palazzo Pitti.
  • Der „Palazzo Pitti“ - als Familiensitz der Pittis 1466 vollendet und ca. 100 Jahre später nach dem finanziellen Ruin der Pittis von den Medicis erworben und erweitert – erhebt sich in seiner Strenge und kolossalen Wirkung imposant an einer leichten Anhöhe. In schier endlosen Raumfluchten beherbergt er heute mehrere Museen und Kunstsammlungen wie z.B. die „Galleria Palatina“, die „Galleria d'Arte Moderna“ oder das Silbermuseum „Museo degli Argenti“.

Sensationell ist die Gartenanlage „Giardino di Boboli“. Die Boboli-Gärten mit ihren Terrassen, Aussichtspunkten, versteckten Wegen, Brunnen und Skulpturen überraschen an jedem Punkt. Natürlich muss man den Hofzwerg Cosimos I., Pietro Barbino, am Bacchusbrunnen besuchen, der dort – nackt und dickbäuchig - auf einer Schildkröte reitet.

Meisterwerke der Malerei und Bildhauerkunst – große Namen

Eigentlich ist ganz Florenz ein Museum – fast kein Bau, der nicht ein architektonisches Wunderwerk wäre. Und überall begegnet man den großen Namen: Michelangelo, Leonardo da Vinci, Botticelli, Raffael, Donatello, Filippo Lippi, Verrocchio, Giotto..... um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Hier einige der wichtigsten Museen von Florenz:

  • Die Uffizien – größte Gemäldegalerie Italiens und älteste der Welt – enthält Meisterwerke aus vielen Jahrhunderten. Zeit und Muse braucht es, die vielen Säle und Galerien zu erwandern. Unter vielen anderen sind die wohl berühmtesten Gemälde in den Uffizien BotticellisGeburt der Venus“ und „Frühling“ oder die „Anbetung der Könige“ - eigentlich ein Familienporträt der Medici. Leonardo da Vincis Frühwerke „Verkündigung“, die „Taufe Christi“ und die „Anbetung der Könige“, Michelangelos ungewöhnliche Darstellung der „Hlg. Familie“ in einem gewaltigen Rundbild oder die griechische Statue „Venus de Medici“ in der Tribuna.
  • Das „Barghello“-Museum, einst Rathaus mit Festungscharakter, Sitz des Gerichts und Gefängnis mit Hinrichtungsstätte ist seit 150 Jahren das erste italienische Nationalmuseum. Es birgt heute die hinreißend schwungvollen Skulpturen wie den „Trunkenen Bacchus“ von Michelangelo, den „David“ von Donatello oder den „Merkur“ von Giambologna.
  • Accademia - hier steht er im Original, der Star von Florenz: der „David“ von Michelangelo. Die lässige und gleichzeitig angespannte Haltung, der bezwingende Blick des sich seiner Kraft und seines Verstandes sicheren, entschlossenen jungen Mannes drücken aus, was die Renaissance verkörpert: Das neue Selbstbewusstsein des Menschen.

Nicht vorbeigehen sollte man an den „Sklaven“ von Michelangelo. Qualvoll scheinen sie sich aus den noch unbehauenen Blöcken herauszuwinden.

  • Santa Croce“, die Franziskanerkirche gehört ihrer Kunstwerke wegen zu den besonders sehenswerten von Florenz. Glänzende Beispiele von Freskenmalerei zeigen in beeindruckender Weise den Einfluss der Wandmalereien auf die Künstler der Renaissance. Giotto schuf hier die emotionalen Franziskus-Fresken, deren Details man lange betrachten muss, um alles zu erfassen. Im großen Langhaus der Kirche reihen sich die Grabmonumente berühmter Florentiner aneinander wie die von Michelangelo, Ghiberti, Alighieri Dante, Macchiavelli oder Galileo Galilei.

Auf den Spuren der Medici

Die Medicis sind in Florenz allgegenwärtig. Doch es gibt Orte, an denen Geschichte und Schicksale ihrer berühmtesten Vertreter wie Cosimo I. oder Lorenzo dem Prächtigen besonders präsent sind.

  • Die Basilika „San Lorenzo“ war die Hauskirche der Medicis. Die nüchterne, unvollendete Fassade nach Entwürfen von Brunelleschi lässt das grandiose Innere kaum erahnen. In strenger Klarheit, geordnet von korinthischen Säulen und harmonisch schwingenden Arkaden in hellem Grau präsentiert sich das Hauptschiff in kühler Eleganz. Glanzstücke sind die Bronzekanzeln von Donatello.
  • „Capelle Medicee“, dieser Komplex birgt die „Capella dei Principi“, die Krypta sowie die „Alte und die Neue Sakristei“. Der oktogonale Bau des Capella die Principe, dem Familienmausoleum der Medici - überwältigt mit seiner Kuppel und der prachtvollen Marmorausstattung. Sie ist der früheste Entwurf Brunelleschis. Sechs Medici-Herzöge ruhen hier in ihren pompösen Grabmonumenten. Ein Korridor führt zur „Sagrestia Nuova“, mit den Grabmälern der beiden Medicis Lorenzo und Giuliano, begonnen von Michelangelo und beendet von Vasari mit den Allegorien „Morgen und Abend“ und „Tag und Nacht“.

Mag sein, dass so viel Kunst Schüler hungrig gemacht hat und sie sich zwischendurch wieder dem alltäglichen Leben widmen möchten. Deshalb ist ein Besuch des turbulenten „Mercato Centrale“ mit all seinen italienischen Köstlichkeiten an zahlreichen Ständen, an denen man gut und günstig essen kann, und des benachbarten Marktviertels zur Erholung, zum Bummeln und Shopping unbedingt angesagt.

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