Klassenfahrt WeimarWeimar

Klassenfahrt Weimar – auf den Spuren deutscher Dichter und Denker

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a&o Hostel Weimar - Außenansicht

A&O Hostel Weimar

Zentral gelegenes Jugendgästehaus in der Nähe des Bahnhofs. Alle Zimmer sind mit Dusche, WC und TV ausgestattet. Das Frühstück wird in Buffetform serviert.

ZUSATZLEISTUNGEN – Gibt es bereits bestimmte Programm-Wünsche?

  • Alle
  • Führungen
  • Museen
  • Religiöse Stätten
  • Geschichtliche Bauwerke
  • Exkursionen
  • Gedenkstätten
  • Sonstiges

Highlights Weimar

Bei einer 2-stündigen Stadtführung durch Weimar sehen Schüler auf Klassenfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt: Marktplatz mit Rathaus, Lucas-Granach-Haus, Hofapotheke, Platz der Demokratie mit Blick zum Stadtschloss, Fürstenhaus und Anna Amalia Bibliothek, Ginkgobaum, Park an der Ilm mit Goethes Gartenhaus, Liszthaus, Van-de-Velde-Bau, Historischer Friedhof mit Fürstengruft, Goethes Wohnhaus, Schillerhaus, Deutsches Nationaltheater auf dem Theaterplatz mit dem Goethe-Schiller-Denkmal. Weitere Themenführungen wie z. B. „Bauhaus und Weimar“ oder „Weimar und die Demokratie“ auf Anfrage.
  • Preis pro Schulgruppe / max. 25 Personen ab € 110,00

Schillers Wohnhaus

Friedrich Schiller lebte hier von 1802 bis zu seinem Tod 1805. Die Stadt Weimar erwarb später das Haus und baute es zu einem „Memorial“, um über das Leben Schillers zu informieren. Die Wohnräume sind teils mit Originalinventar ausgestattet und geben Auskunft über die soziale Situation Friedrich Schillers und die Geschichte seines Hauses.
  • Eintritt für Schüler: ab € 3,00

Liszt-Haus

Das Wohnhaus Liszts in Weimar ist heute ein kleines, aber feines Museum über das Leben, Werk und Wirken von Franz Liszt.
  • Eintritt für Schüler: ab € 1,00

Museum Neues Weimar

Das Museum Neues Weimar zeigt zeitgenössische Kunst in Weimar und hat sich dieser Kunstrichtung als erstes Museum in den neuen Bundesländern gewidmet.
  • Eintritt für Schüler: ab € 3,00

Schloss Belvedere

Besuchen Sie die barocke Sommerresidenz der Familie von Sachsen-Weimar und Eisenach. Heute kann man im südlich von Weimar gelegenen Schloss Belvedere mit seinen Parks und der Orangerie nicht nur Kunsthandwerk des 18. Jh. bewundern, sondern auch ins höfische Leben eintreten. Hier wird die Geschichte vom 18. bis zum 20. Jh. lebendig, wenn Sie die historischen Festräume, den Festsaal und den Silbernen Salon besichtigen.
  • Eintritt für Schüler: ab € 2,50
  • Schlossführung / Dauer ca. 1 Stunde, je Gruppe max. 25 Personen Euro 60,00
  • Parkführung / Dauer ca. 1 Stunde, je Gruppe max. 45 Personen Euro 90,00

Parkhöhle im Park an der Ilm

Ursprünglich als Brauereianlage gebaut, ermöglicht das unterirdische Stollensystem aus 12 Meter tiefen Gängen und Tunneln heute eine Zeitreise durch 200 000 Jahre Erd- und Menschheitsgeschichte.
  • Eintritt für Schüler: ab € 1,50

Bauhaus-Museum Weimar

„Wie werden wir wohnen, wie werden wir siedeln, welche Formen des Gemeinwesens wollen wir erstreben?“ Walter Gropius' Rede zur Beteiligung des Bauhauses an der Bau-Ausstellung in Stuttgart, 1924. Das Bauhaus-Museum in Weimar wurde anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des 1919 in Weimar gegründeten Staatlichen Bauhauses eröffnet und verknüpft die Geschichte der Design- und Kunstschule des 20. Jh. mit Fragen zur Lebensgestaltung von Damals und Heute und Morgen.
  • Eintritt für Schüler: ab € 3,50

Nietzsche Archiv

Das Museum in der Villa Silberblick widmete sich als erstes der Archivierung, Erschließung und Herausgabe von Dokumenten zu Leben und Werk Nietzsches und trägt heute den Namen des Philosophen.
  • Eintritt für Schüler: ab € 3,50

Haus Hohe Pappeln

Der belgische Architekt Henry van der Velde, Gründer und Direktor der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, machte sich mit seinen Bauten wie dem Haus „Hohe Pappeln“ oder dem Nietzsche Archiv einen Namen. Eng verbunden ist die Geschichte der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar mit der Gründung des Bauhauses Weimar. Das Haus „Hohe Pappeln“ war van der Veldes privates Wohnhaus, bis er 1917 Deutschland verlassen musste.
  • Eintritt für Schüler: ab € 1,50

Herzogin Anna Amalia Bibliothek

Zusammen mit seinem berühmten Rokokosaal gehört das historische Bibliotheksgebäude mit weiteren Weimarer Stätten der deutschen Klassik zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Ausstellung im Renaissancesaal ist kostenfrei zugänglich.
  • Eintritt Rokokosaal: ab € 3,00

Goethe-Nationalmuseum

Bedeutendstes Museum zur Präsentation und Erforschung von Leben und Werk J.W. v. Goethes mit seinem einzigartigen Schatz, dem Wohnhaus des Dichters. Goethes Vielseitigkeit über sein literarisches Werk wird hier verdeutlicht.
  • Eintritt für Schüler: ab € 3,50

Goethes Gartenhaus

In seinem ersten eigenen Wohnhaus schrieb er die Ballade vom „Erlkönig“ und das Gedicht „An den Mond“. Ausgestattet ist es mit originalen Möbelstücken. Besichtigen Sie im Garten den „Stein des Guten Glücks“.
  • Eintritt für Schüler: ab € 3,50

Goethe-und Schiller-Archiv

Das älteste Literaturarchiv Deutschlands verwahrt mehr als 130 Nachlässe von Schriftstellern, Gelehrten, Philosophen, Komponisten und Künstlern. Es sind wechselnde Ausstellungen von Handschriftoriginalen aus dem Archiv zu sehen. Verweilen Sie in den Gartenanlagen und genießen Sie einen einmaligen Blick auf die Weimarer Altstadt von der Terrasse aus.

Wittumspalais

Das barocke Stadtschloss war seinerzeit der Witwensitz von Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach. Heute ist es ein Museum und zeigt bei einem Rundgang durch die Wohn- und Repräsentationsräume die Wohnkultur um 1800. An die vielseitigen Interessen der Herzogin erinnern heute zahlreiche Kunstwerke.
  • Eintritt für Schüler: ab € 2,50

Gauforum Weimar

Gauforen sollten als Symbol der Macht im Dritten Reich die Zentralisierung des Führerstaates verdeutlichen, die Bedeutung der NSDAP manifestieren und als geschlossener Komplex mit Halle des Volkes, Gauhaus, Glockenturm und Platz den historischen Stadtzentren als neues Zentrum gegenübergestellt werden. In Weimar ist das einzige von mehreren geplanten Gauforen erbaut worden und bis heute weitgehend erhalten.
  • Der Besuch ist kostenfrei.

Gedenkstätte KZ Buchenwald

Der Name „Buchenwald“ ließ das Konzentrationslager in der Nähe von Weimar zum Synonym für die Verbrechen im Dritten Reich werden. Im größten KZ Nazideutschlands wurden bis Kriegsende über 280 000 Menschen zur Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie gezwungen, gefoltert und umgebracht. Von 1945 bis 1950 war es eines der Speziallager der sowjetischen Besatzungsmacht, in welchem vor allem Funktionsträger der NSDAP einsaßen. Heute ist die Anlage eine Gedenkstätte „Gegen das Vergessen“.
  • Eintritt: gratis
  • Führungen für Schülergruppen bis 30 Personen ab € 40,00
  • Audioguides: ab € 3,00 pro Person
  • Audioguides mit Bildfunktion: ab € 5,00 pro Person

Eisenach

Bestaunen Sie während der Altstadtführung malerische Straßen und Plätze und altehrwürdige Kirchen, erleben Sie Eisenachs Reformationsgeschichte am Lutherhaus und Eisenach als Musikzentrum in Europa.
  • 1,5-stündige Führung ab 90,00 Euro je Gruppe/max. 25 Personen

Lutherhaus in Eisenach

Das Wohnhaus der Familie Cotta, in welchem Luther als Kind bei der angesehenen Familie wohnte als er zur Schule in Eisenach ging, ist heute ein Museum, welches jährlich um die 100 000 Besucher hat. Können vielleicht Sie oder Ihre Schüler den berühmten Tintenfleck im Mauerwerk entdecken? Wie wäre es mit Luthersocken mit der Schrift „Hier stehe ich und kann nicht anders.“ als Mitbringsel aus Eisenach?
  • Eintritt: gratis

Wartburg bei Eisenach

Erleben Sie 1000 Jahre deutscher Geschichte auf der Wartburg, welche als erste deutsche Burg in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Sie war ein Ort der Musen, an welchem die schönen Künste gepflegt wurden, die Lieder Walthers von der Vogelweide waren hier zu hören, die Dichtungen Wolframs von Eschenbach entstanden hier. Die Wartburg ist eng verbunden mit den Namen der bis heute verehrten Heiligen Elisabeth und Martin Luthers, der hier im Exil das Neue Testament übersetzte. Wahrhaft wehrhafte Festung, prachtvolle Residenz, Herberge und Wohnort; die Wartburg ist immer präsent gewesen und niemals in ihrer Geschichte vergessen worden. Wir empfehlen Ihnen und Ihren Schülern die Burgführung mit Palas (Hauptgebäude), Besuch im Museum, Lutherstube und Schaubibliothek.
  • Eintritt pro Schüler: ab € 5,00

Saalfelder Feengrotten

Ein Tagesausflug mit Schaubergwerk, Grottoneum, Feenweltchen. Mit „Glück auf!“ beginnt die Führung durch die Feengrotten, Thüringens Wunder im Berg. Bewundern Sie und Ihre Schüler die faszinierende Tropfsteinwelt der „farbenreichsten Schaugrotten der Welt“, wie sie heute im Guinness-Buch der Rekorde bezeichnet werden. Dauer ca. 1 Stunde. Kommen Sie und Ihre Schüler im Grottoneum den Geheimnissen der Feengrotten auf die Spur und werden Sie mit Ihrer Klasse zum Entdeckerteam. Dauer ca. 45 Minuten. Lassen Sie sich in die Welt der Feen und Naturgeister entführen im Feengrottenpark „Feenweltchen“.
  • Eintritt in die Feengrotten, Grottoneum und Feenweltchen ab Euro 9,00

Jena – Willkommen in der Lichtstadt

Universitätsstadt, Wiege der optischen Industrie, europäisches Zentrum der Forschung im Bereich Optik und Photonik, Lebenswissenschaften, Ideen und Innovation, Forschung auf Weltniveau; für all dies steht Jena.
  • Stadtführung, max. 25 Schüler: ab € 90,00 (Gruppe)

Jen Tower in Jena

Das Wahrzeichen der Stadt ist bereits aus der Ferne sichtbar. Es ist nicht nur Bürogebäude, sondern auch Hotel und Restaurant und hat im 28. OG in 128 m Höhe eine Aussichtsplattform, von der aus man einen überwältigenden Blick über die Lichtstadt Jena hat.
  • Auffahrt und Besuch der Plattform ab Euro 7,90 (Gruppe)

Zeiss-Planetarium in Jena

Reisen Sie zu den Sternen und erleben Sie eine Jenaer Erfindung, die in dieser Form einmalige Laser-Ganzkuppelprojektion live im dienstältesten Planetarium der Welt.
  • Eintritt: ab € 6,90

Deutsches Optisches Museum in Jena

Lassen Sie sich entführen auf eine einzigartige Reise in die Geschichte der Optik und bestaunen Sie mit Ihren Schülern die optischen Instrumente, welche in der Zeit Ende des 19. und Beginn des 20. Jh. von den Mitarbeitern der Firma Carl Zeiss zusammengetragen wurden. Das Museum ist derzeit wegen Umbauarbeiten geschlossen. Die Wiedereröffnung ist für 2023 geplant.

Botanischer Garten Jena

Direkt im Herzen Jenas gelegen ist der Botanische Garten die „grüne Lunge“ der Stadt. Er ist der zweitälteste Botanische Garten Deutschlands.
  • Eintritt: ab € 1,90
  • Führung pro Gruppe: ab € 70,00

Historischer Friedhof mit Fürstengruft

Der Historische Friedhof in Weimar ist der meistbesuchte Friedhof Deutschlands. Auf dem Friedhof sind neben J. W. v. Goethe auch Charlotte Stein, Christiane von Goethe, Carl Haussknecht, Theodor Hagen oder Rudolf Ridel beigesetzt. Besuchen Sie in der Fürstengruft das Grab von Johann Wolfgang von Goethe und das leere Grab Friedrich Schillers. 2008 fanden Forscher mittels modernster Technik heraus, dass die Gebeine in Schillers Sarg von mehreren Personen stammen. Daher wurde der Sarg Schillers in der Fürstengruft leer gelassen.
  • Eintritt in die Fürstengruft: ab € 1,50

ANGEBOTS-PAKETE– oder möchten Sie ein fertiges Paket anfragen?

Busreise

  • 3x Übernachtung
  • 3x Frühstück
  • 4 Tage komfortabler Fernreisebus
  • ½-tägige Stadtrundfahrt oder Führung
  • Parkgebühren inklusive
  • Freiplatzregelung nach Kundenwunsch
  • 24 Stunden Notruf
Preis ab € 148,00 pro Person

Bahnreise

  • 3x Übernachtung
  • 3x Frühstück
  • Hin- und Rückfahrt mit der Deutschen Bahn
  • ½-tägige Stadtrundfahrt oder Führung
  • Freiplatzregelung nach Kundenwunsch
  • 24 Stunden Notruf
Preis ab € 178,00 pro Person

Programmvorschlag für Ihre Klassenfahrt nach Weimar

1. Tag: Anreise nach Weimar
Check In und erster Erkundungsrundgang vorbei am Museum Neues Weimar, dem Weimar Atrium bis zum Bauhaus-Museum. Weiter zum Schiller-Goethe-Denkmal und hier kurzer Fotostopp für ein erstes Gruppenbild. Bevor es zurück geht zur Unterkunft zum Abendessen kurzer Weg über den Marktplatz bis zur Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Abendessen in der Unterkunft.
2. Tag: Weimar Klassik
Der heutige Tag steht ganz unter dem Thema „Weimar Klassik“ beginnend nach dem Frühstück mit dem Besuch im Goethe Nationalmuseum mit Goethes Wohnhaus. Auf dem Weg zu Goethes Gartenhaus im Park an der Ilm Stopp und Besichtigung von Schillers Wohnhaus und Schiller-Museum. Nach einer Mittagspause Besuch in Schloss Belvedere und abschließend geführter Rundgang im Wittumspalais. Abendessen in der Unterkunft.
3. Tag: Workshop „Gerappte Klassiker“
Ganztägiger Workshop mit dem Ziel, den Jugendlichen die alten Texte der großen Dichter Goethe und Schiller nahe zu bringen im Zusammenspiel mit Rap und Hip Hop. Das Verständnis zwischen den Generationen wird vertieft und gegenseitiger Respekt und der Spaß am Lernen vermittelt. Abendessen in der Unterkunft.
4. Tag: Heimreise
Heimreise nach dem Frühstück. Je nachdem, ob es auf dem Weg liegt, wäre ein Stopp in Eisenach mit der berühmten Wartburg möglich.
Noch mehr Programmtipps erhalten Sie unter "Zusatzleistungen"!
Beachten Sie bitte auch den Bereich „Zusatzleistungen“ (gleich unter der Hotelauswahl) auf dieser Seite. Er enthält viele weitere und nützliche Tipps für die Programmgestaltung Ihrer Klassenfahrt nach Weimar.
Klaus Schreiner Kontakt

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Mit unseren 35 Jahren Erfahrung finden wir sicher das richtige Angebot für Sie.

Tel. 08031 / 80665-0

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Weimar Highlights

Wie alles begann

Bei der Namensgebung Weimars „Win-mar“ gibt es verschiedene Möglichkeiten der Deutung. Der Wortteil -mar steht für Sumpfland, Moor. Der Wortteil Win- hingegen könnte von „wihen“ – heiligen (adjektivisch/Dativ) kommen oder von Win- Weide. Eine andere Vermutung sagt, Weimar könnte die Bedeutung „heilige Quelle“ oder „heiliger See“ haben.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Weimar als „Vvigmara“ 899, die Stadtgründung wird um 1230 - 1250 vermutet. Die bekanntesten Namen der Stadt Weimar dürften Herzogin Anna Amalia, Herzog Carl-August, Johann Sebastian Bach, Johann Wolfgang von Goethe, Johann Gottfried Herder, Friedrich Schiller, Franz Liszt, Friedrich Nietzsche und Walter Gropius sein.

Nach ihrem Gründungsort Weimar wurde 1919 die Weimarer Republik ausgerufen.

Hier wurde 1919 das Weimarer Bauhaus gegründet, das erste Museum für zeitgenössische Kunst in den neuen Bundesländern eröffnet, der am meisten besuchte Friedhof Deutschlands befindet sich in Weimar, 1999 war Weimar „Kulturhauptstadt Europas“. Hier wird Geschichte und Kunst, Literatur und Schauspiel  erlebbar, der Geist der Klassik spürbar, berühmte Namen sind überall zu finden.

Willkommen zu Ihrer Klassenreise nach Weimar

Weimar besuchen – Weimar entdecken – Sehenswürdigkeiten und Tipps für Ihre Klassenfahrt

Schon Goethe fragte: „Wo finden Sie auf einem so engen Fleck noch so viel Gutes…?“ als er nach Weimar kam.

Gehen Sie und Ihre Schüler also auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Geschichte, Klassik und Moderne und lernen Sie und Ihre Klasse auf diesem Weg die berühmten Einwohner Weimars, ihre Geschichten und die Geschichte der Stadt kennen.

Begeben wir uns zunächst auf eine fiktive Stadtführung quer durch Weimar

  • Schloss Belvedere und Schlosspark Belvedere mit Orangerie

Ungefähr 4 km südlich vom Stadtzentrum Weimars erhebt sich das barocke Schloss auf einer Anhöhe, von welcher Sie, Ihre Lehrerkollegen und die Schüler einen weiten Blick über Weimar haben.

Im 18. Jh. wurde die barocke Schlossanlage als Residenz für Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar erbaut.

Die barocke Gartenanlage wurde fast zeitgleich errichtet und die Gebäude der Orangerie in die Parkanlage integriert.

Heute erhält der Besucher einen Einblick in das Kunsthandwerk des 18. Jh. und kann einen Einblick in das höfische Leben der Zeit erhalten. Die Geschichte vom 18. bis 20. Jh. wird erlebbar, wenn Sie die historischen Festräume, den Festsaal und den Silbernen Salon besuchen.

  • Historischer Friedhof mit Fürstengruft

Warum ist der Sarg von Friedrich Schiller leer? Klären Sie mit Ihren Schülern diese Frage bei einem Abstecher auf Deutschlands meist besuchten Friedhof. In der Fürstengruft befinden sich neben den Särgen der herrschaftlichen Familie des Hauses Sachsen-Weimar und Sachsen-Weimar-Eisenach auch der von Johann Wolfgang von Goethe und der oben erwähnte leere Sarg Friedrich Schillers.

Auf dem Historischen Friedhof sind namhafte Persönlichkeiten wie Charlotte Stein, Christiane von Goethe, Carl Haussknecht, Theodor Hagen oder Rudolf Ridel beigesetzt.

1998 wurde der zur Klassik Stiftung Weimar gehörende Historische Friedhof mit der Fürstengruft als Teil des Klassischen Weimar zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.

  • Parkhöhle im Park an der Ilm

In Nachbarschaft zum Franz-Liszt-Haus und der Mensa der Bauhaus-Universität befindet sich der Eingang zum unterirdischen Stollensystem im Park an der Ilm, welches Herzog Carl August anlegen ließ, um es für eine unterirdische Brauerei und für die Lagerung seines Lieblingsbieres, dem Porterbier, zu nutzen. Es kam zwar nie zur Realisierung der Brauerei, aber der Abbau von Gestein für den Wegebau wurde betrieben. Johann Wolfgang von Goethe sammelte hier Fossilien. Die Parkhöhle wurde als Wandelgang und Lager für Bier und Holzkohle genutzt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Stollensystem weiter ausgebaut und diente als Luftschutzraum für die Weimarer.

Unternehmen Sie mit Ihren Lehrerkollegen und Ihren Schülern in einer Stunde eine Zeitreise durch 200 000 Jahre Erd- und Menschheitsgeschichte.

  • Herzogin Anna Amalia Bibliothek

Herzogin Anna Amalia, geborene Prinzessin von Braunschweig-Büttel, wurde durch Heirat Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach. Sie war Regentin, Mäzenin und Komponistin.

Die Bibliothek war anfangs in drei Räumen des Residenzschlosses untergebracht. 1766 ließ Anna Amalia das Grüne Schlösschen zur Bibliothek umbauen; diese war eine der ersten für die Öffentlichkeit zugänglichen Fürstenbibliotheken. Im Gegensatz zu anderen Fürstenhäusern erweiterte die Herzogin ihre Sammlung europäischer Literatur in französischer Sprache konsequent um deutsche Literatur und Übersetzungen. Mit rund 5000 Bänden umfasst die private Bibliothek Anna Amalias innerhalb der Herzogin Anna Amalia Bibliothek mit einem Gesamtbestand von ca. 1 Million Bände heute die größte private Büchersammlung.

Besuchen Sie auf einer Klassenfahrt die virtuelle Ausstellung „Nietzsche liest. Bücher und Lektüren Nietzsches“.

Nietzsche war nicht nur Autor, sondern auch fleißiger Leser. Ca. 1400 von Nietzsche gelesenen Bücher befinden sich seit 1955 in der Anna Amalia Bibliothek. Weitere von ihm gelesene Werke befinden sich im Goethe- und Schiller-Archiv.

Heute ist die Anna Amalia Bibliothek eine öffentlich zugängliche Archiv- und Forschungsbibliothek für europäische Literatur- und Kunstgeschichte. Zusammen mit dem berühmten Rokokosaal wurde das historische Bibliotheksgebäude ins UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.

Nach dem verheerenden Brand 2004 im Dachstuhl der Bibliothek, bei welchem zehntausende Bücher verbrannten und weitere zehntausende Bücher teils schwer beschädigt wurden, wurde die Bibliothek am 24. Oktober 2007, dem 268. Geburtstag der Herzogin, feierlich wieder eröffnet.

  • Wittumspalais

Am Theaterplatz im Zentrum Weimars finden Sie das barocke Stadtpalais von Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach. Sie war eine der wenigen weiblichen Regentinnen im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.

Der Urenkel Anna Amalias, Großherzog Carl Alexander, ließ das Palais sanieren und als Museum zum Gedenken an Anna Amalia einrichten. Höhepunkt eines jeden Besuches im Museum ist die praktisch authentische Einrichtung des Grünen Salons aus dem 18. Jh., welcher einst das Wohnzimmer der Herzogin war.

  • Goethe-Nationalmuseum

Zum Goethe-Nationalmuseum gehören das frühere Wohnhaus Goethes mit Hausgarten und Erweiterungsbau. Heute ist das von der Klassik Stiftung Weimar betriebene Museum das bedeutendste Museum über das Leben von Goethes und dient der Präsentation und Erforschung seiner Werke.

Die Museumsbestände umfassen Goethes Sammlungen über Kunst und Naturwissenschaft sowie seine Bibliothek, dazu gehörend ca. 2000 Zeichnungen Goethes.

Seit 2012 befindet sich hier die ständige Ausstellung mit dem Titel „Lebensfluten – Tatensturm“ und zeigt die verschiedenen Etappen von Goethes Leben und Werk. Außerdem finden sich hier um die 100.000 Stücke mit Schwerpunkt auf der Weimarer Klassik.

  • Goethes Gartenhaus

Goethes Lieblingsort in Weimar war der Garten mit dem Gartenhaus, welches Goethe 1776 offiziell für 600 Taler kaufte nebst allen, was darinnen Erd-, Wand-, Band-, Nied- und Nagelfest ist was wohl aber von Herzog Carl August bezahlt worden ist. Hier arbeitete er an Werken wie „Iphigenie auf Taurus" und „Egmont“ und „Torquato Tasso“, Gedichte wie „An den Mond“, „Rastlose Liebe“ und „Jägers Abendlied“ entstanden hier. Im Laufe der Zeit wurde das Häuschen zu klein und war der Stellung Goethes nicht mehr angemessen, auch seine Bibliothek und Sammlungen fanden keinen Platz mehr. Darum wechselte Goethe 1782 in das Haus am Frauenplan.

Heute ist das Gartenhaus, ausgestattet mit originalen Möbelstücken, ein Museum und gehört zur Stiftung Weimarer Klassik. Gehen Sie mit den Schülern in den Garten und besuchen Sie den „Stein des Glücks“.

  • Schillers Wohnhaus

Nachdem Schiller in der Mietwohnung in der Windischgasse nicht die nötige Ruhe fand um zu arbeiten, erwarb er das das zum Verkauf stehende Haus in der heutigen Schillerstraße 12.

Heute befindet sich im früheren Wohnhaus Schillers ein von der Klassik Stiftung Weimar betriebenes Museum. Es ist dem Leben und Wirken Friedrich Schillers gewidmet und zeigt Sonder- und Wechselausstellungen. Das zum UNESCO Kulturerbe gehörende Museum ist mit Originalinventar ausgestattet und informiert über das Leben Schillers und die Geschichte des Hauses.

  • Goethe- und Schiller-Archiv

Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach erbte von Goethes letztem Enkel nach dessen Tod den schriftlichen Goethe Nachlass. Daraufhin ließ die Großherzogin ein Gebäude errichten, welches zunächst als Goethe Archiv diente. Später wurden die Nachlässe von Schiller und weiterer Autoren wie Herder, Hebel, Büchner, Liszt, Nietzsche und vielen mehr aufgenommen.

Heute ist das Goethe-Schiller-Archiv das älteste Literaturarchiv Deutschlands mit Nachlässen und einer Autographensammlung von ca. 3000 Autoren. Es ist außerdem ein zentrales Archiv vor allem für die deutschsprachige Literatur und Kultur des 18. und 19. Jahrhunderts.

Zu den wertvollsten Stücken, die zu sehen sind, gehören unter anderem die Original-Handschriften von Goethes „Faust“ und Schillers „Demetrius“ (Erster Akt).

Nach einem Besuch sollten Sie mit Ihren Schülern einen Moment in der Gartenanalge verweilen und den Blick von der Terrasse des Hauses über die Altstadt Weimars genießen.

  • Franz-Liszt-Haus

In dem im klassizistischen Stil erbauten ehemaligen Hofgärtnerhaus am Parkrand an der Ilm lebte Franz Liszt bis zu seinem Tod 1886. Bereits 1887 eröffnete Großherzog Carl Alexander in den Wohnräumen des Komponisten eine Erinnerungsstätte.

Der Musiksalon und das Arbeitszimmer sowie das Schlafzimmer sind mit dem Originalinventar samt dem Bechstein-Flügel erhalten geblieben. Im Speisezimmer findet sich Mobiliar aus der Zeit, das ehemalige Dienstzimmer ist museal eingerichtet. Im Erdgeschoss gibt es eine Dauerausstellung zum Leben, Wirken und Werk Franz Liszts. Insgesamt ein kleines, aber feines Museum über den Komponisten Franz Liszt.

  • Nietzsche Archiv

Das Nietzsche Archiv wurde von Friedrich Nitzsches Schwester Elisabeth Förster-Nietzsche noch zu Lebzeiten Nietzsches zu Ehren ihres Bruders geplant. Friedrich Nietzsche wurde nach seiner schweren Erkrankung während seiner letzten Lebensjahre von ihr in ihrem Wohnhaus, der Villa Silberblick in Weimar, aufgenommen und gepflegt.

Somit ist das Museum in der Villa Silberblick das erste Archiv über Leben und Werk Friedrich Nietzsches und heißt heute auch Nietzsche Archiv. Die Räume im Erdgeschoss wurden von Henry van de Velde gestaltet und umfassen das ehemalige Speisezimmer, den Bibliotheks- und Vortragsraum und das Arbeitszimmer. Aus Van de Veldes Hand stammt die komplette Einrichtung. Sie ist ein nahezu vollständig erhaltenes Gesamtkunstwerk, angefangen mit den hölzernen Einbauten und Bodenbelägen über Möbel, den Flügel, Öfen, Lampen und dekorative Vasen.

  • Haus Hohe Pappeln

Das Haus Hohe Pappeln wurde vom belgischen Architekten Henry van de Velde nach seinen eigenen Entwürfen errichtet. Hier lebten er, seine Frau und die fünf Kinder bis 1917. Als feindlicher Ausländer während des Ersten Weltkrieges musste er Weimar verlassen und ging daher zurück nach Belgien.

Mit seinen Bauten wie dem Haus Hohe Pappeln und dem Nietzsche Archiv sowie der Verknüpfung von Kunst mit Gewerbe machte sich van de Veldes einen Namen.

Sein Name ist eng verbunden mit der Gründung des Bauhauses in Weimar.

Ende der 1990er Jahre stand das Haus Hohe Pappeln zum Verkauf und wurde vom neuen Eigentümer an die Klassik Stiftung Weimar vermietet. Zu sehen sind der Wohnbereich mit Salon, Speisezimmer, Arbeitszimmer und Wohndiele und der Garten. Die Möbel sind von van de Velden selbst entworfen und gehörten der Familie von Münchhausen, welche 1904 einige Zeit in Weimar lebte.

  • Bauhaus-Museum Weimar

„Wie werden wir wohnen, wie werden wir siedeln, welche Formen des Gemeinwesens wollen wir erstreben?“ Walter Gropius, Rede zur Beteiligung des Bauhauses an der Bau-Ausstellung in Stuttgart 1924.

Der Name Bauhaus war Programm; die Idee des Architekten Walter Gropius war, dass Künstler und Handwerker zusammen arbeiten und gestalten sollten mit den Dingen, die Menschen täglich umgeben. In Architektur und Bau sollte alles zusammen laufen, gesellschaftliche Unterschiede sollten beseitigt und Verständnis zwischen den Völkern entstehen.

Daher nannte Walter Gropius seine 1919 in Weimar gegründete Kunstschule Bauhaus.

Lehrer oder auch Meister und Schüler am Bauhaus verbanden in ihren Arbeiten und Entwürfen die Bereiche bildende Kunst, angewandte Kunst und darstellende Kunst. Dies hatte eine starke Ausstrahlung auf Malerei, darstellende Kunst und Musik.

1925 war der Umzug nach Dessau, 1932 dann nach Berlin, bevor die Kunstschule 1933 endgültig schließen musste. Viele der Lehrer und Mitarbeiter  der Schule emigrierten und verbreiteten so die Idee des Bauhauses auf der ganzen Welt.

  • Haus am Horn

Das Haus am Horn wurde 1923 zur Bauhaus-Ausstellung errichtet und war ein Gemeinschaftsobjekt aller Werkstätten des Bauhauses. Hier konnte man sehen, wie sich Meister und Studenten das Bauen und Wohnen der Zukunft vorstellten.

Das Versuchshaus blieb die einzige Architektur des Bauhauses in Weimar.

  • Museum Neues Weimar

1869 als Großherzogliches Museum eröffnet, war das Museum eines der ersten deutschen Museumsbauten. In den 1920er Jahren fanden hier bedeutende Ausstellungen zu Moderner Kunst statt. Es wurde 1952 geschlossen, weil es während des 2. Weltkrieges sehr stark beschädigt wurde. 1999 zum Kulturstadtjahr wurde das Haus als Neues Museum Weimar wiedereröffnet und ist das erste Museum in den neuen Bundesländern, welches sich zeitgenössischer Kunst widmet.

  • Gauforum Weimar

Das Gauforum Weimar war DAS Prestigeobjekt der Nationalsozialisten und das einzige, welches von 12 geplanten Gauforen realisiert wurde.

Sie sollten als Symbol der Macht dienen und die Zentralverwaltungen der NSDAP-Gaus zusammenfassen. Sie sollten das neue Zentrum der Städte werden mit Halle des Volkes, Glockenturm, Gauhaus und Platz und somit die historischen Zentren der Städte klein erscheinen lassen.

Das Gauforum Weimar ist weitgehend erhalten und kann heute besichtigt werden. Es gibt z. B. im Turmgebäude eine Dauerausstellung zur Geschichte des Ortes, das Thüringer Landesverwaltungsamt ist in den Gebäuden des Gauforums untergebracht, in der ehemaligen Halle der Volksgemeinschaft befindet sich heute das Einkaufszentrum Weimar Atrium. Im Kulturstadtjahr 1999 erhielt der Platz den Namen Weimarplatz.

Um Weimar herum – Ausflugsvorschläge für ein bisschen MEHR

  • Saalfelder Feengrotten

Mit „Glück auf!“ beginnt der Tagesausflug mit Schaubergwerk, Grottoneum und Feenweltchen. Entdecken Sie mit Ihren Schülern die Geheimnisse der Feengrotten bei Saalfeld.

  • Gedenkstätte Buchenwald

Buchenwald als Synonym für die Verbrechen im Dritten Reich ist heute eine Anlage gegen das Vergessen und sollte im Rahmen des Geschichtsunterrichts auf keiner Klassenreise nach Weimar fehlen.

  • Lichtstadt Jena

Eng verknüpft mit dem Namen Carl Zeiss finden Sie mit Ihrer und für Ihre Klasse viel Erlebenswertes und Lernenswertes.

Besuchen Sie mit Ihrer Klasse spannende Orte wie den Jen Tower als Wahrzeichen der Stadt, gehen Sie mit Ihren Schülern auf eine Reise zu den Sternen im dienstältesten Planetarium der Welt, dem Zeiss-Planetarium. Eine andere Reise führt Sie an diesem Ausflugstag in die Geschichte der Optik im Deutschen Optischen Museum (derzeit bis 2023 wegen Umbauarbeiten geschlossen). Holen Sie tief Luft in der „grünen Lunge Jenas“, dem Botanischen Garten.

  • Eisenach

Luthers Name ist eng mit Wittenberg verbunden. Aber auch in Eisenach können Sie die Spuren Luthers entdecken. Können Sie,  Ihre Lehrerkollegen oder Ihre Schüler den berühmten Tintenfleck im Wohnhaus der Familie Cotta entdecken, in welchem Luther während seiner Schulzeit in Eisenach wohnte?

  • Wartburg

1000 Jahre deutscher Geschichte, Ort der Musen, die Heilige Elisabeth, Martin Luther… wahrhaft wehrhafte Festung, prächtig, nie vergessen. Entdecken Sie die Burg, welche als erste deutsche Burg in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

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