Unsere Klassenfahrt nach Prag

Im Mai war es endlich soweit, unsere Klassenfahrt nach Prag konnte beginnen! Schon seit Monaten habe ich mich darauf gefreut, die „Goldene Stadt“ endlich kennenzulernen. Und ich kann nur jedem, der noch nicht dort war, einen Besuch empfehlen!

Ausblick auf die Stadt vom Berg Hradschin
Ausblick vom Hradschin

Ein großes Lob an den KB-Reisedienst. Das Programm war wirklich spannend und abwechslungsreich! Am ersten Tag haben wir zunächst die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erkundet. Los ging es auf dem Berg Hradschin. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Stadt! Gerade bei Sonnenschein funkeln die Kuppeln und Türme und einem wird klar, warum Prag auch die „Goldene Stadt“ genannt wird!

Auf dem Burgareal haben wir den Veitsdom mit seinen reich verzierten Buntglasfenstern besichtigt. Ein beliebtes Fotomotiv waren vor allem die Wachposten auf dem Burghof, die keine Miene verziehen dürfen. Vom Hradschin aus ging es hinunter in die Altstadt. Dabei überquerten wir die weltberühmte Karlsbrücke, bei deren Errichtung im 14. Jahrhundert angeblich rohe Eier als Mörtel verwendet wurden. Die Brücke sei aber sehr stabil, versicherte man uns, schließlich muss sie neben 30 überlebensgroßen Barockskulpturen auch tagtäglich mehrere tausend Spaziergänger aushalten. Auf der Brücke ist nämlich immer etwas los und es gibt zahlreiche Straßenkünstler und kleine Verkaufsstände für außergewöhnliche Mitbringsel. In der Altstadt angekommen, besichtigten wir den Altstädter Ring. Wir hatten Glück und die astronomische Uhr des Altstädter Rathauses schlug zur vollen Stunde. Dann nämlich erscheinen bewegliche Figuren, die die 12 Apostel darstellen.

Astronomische Uhr
Astronomische Uhr des Altstädter Rathauses

Am nächsten Tag erkundeten wir noch weitere Sehenswürdigkeiten wie das jüdische Viertel, den Pulverturm und natürlich den riesigen Wenzelsplatz. Auf diesem geschichtsträchtigen Platz fanden 1989 Proteste statt, die die sogenannte „Samtene Revolution“ einleiteten. Heute finden sich hier vor allem die Geschäfte der großen Modeketten. Am Ende des Platzes steht das prächtige Nationalmuseum. Das Programm war glücklicherweise immer so gestaltet, dass wir Schüler auch genügend Zeit hatten, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und immer neue Seiten zu entdecken.

Besonders interessant fand ich den Ausflug nach Theresienstadt. So ein Ghetto mit eigenen Augen zu sehen unterscheidet sich schon sehr deutlich vom rein theoretischen Geschichtsunterricht und wird mir sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Auch das Abendprogramm war super organisiert. Toll war der gemeinsame Besuch eines typisch böhmischen Restaurants in der Altstadt. Beim Besuch des Jazzkellers war ich zunächst skeptisch, aber die Live-Musik hat einfach jeden mitgerissen. Besonders gut gefallen hat mir außerdem der Besuch im „Black Theatre IMAGE“, einem Schwarzlicht-Theater.

Alles in allem hat die Klassenfahrt nach Prag wirklich Spaß gemacht und ich würde jederzeit wiederkommen!

Klassenfahrt Prag